Spendenlauf

Lehrplan plus – Kompetenz und Kreativität plus

 

Ein kreatives Beispiel für fächerübergreifendes Lernen an der JES ist unser Schattentheater. Im Deutsch- und Musikunterricht verwandeln unsere jüngsten Schüler Märchen in sogenannte Schattentheaterstücke.

Wie wir wissen, kann Literatur verschiedene mediale Formen annehmen. Das Schattentheater ist eine solche, die zudem eine jahrhundertealte Tradition aufweisen kann. In diesem besonderen Theater stehen die Schüler hinter einer Leinwand, sprechen und müssen zugleich Licht und Schattenobjekte geschickt bewegen.

Selbstverständlich denken sich unsere Schüler in ihren Ensembles die Sprechtexte aus, entwickeln Ideen, basteln die Figuren, designen die Soundeffekte selbstständig.

Und auch das Theater wurde selbst entworfen und gebaut – mit Unterstützung unseres ebenso kreativen Hausmeisters.

Fasziniert von den Licht-Schatten-Effekten und den erstaunlich lebendig wirkenden Szenen sind wir alle. Vorhang auf!

04.02.2022

Nachhaltiger ins neue Jahr – unter diesem Motto haben wir unsere Schulfamilie nach ihren fairen Neujahrsvorsätzen gefragt. Eine kleine Auswahl der über 400 Beiträge haben wir auf einem Plakat zusammengefasst.

Vielen Dank an alle fürs Mitmachen! (Sl/Zo)

14.01.2022

Stolz durften die beiden Schülerinnen Alina Gebert und Emely Kühn für ihre erfolgreiche Teilnahme am Nanowettbewerb mit dem Plakat „Vantablack“, ebenso wie die beiden Schüler Yannik Raupach und Alexander Schneider mit dem Posterbeitrag „Nanopartikel in Fischen“ ihre Urkunden sowie herzliche Glückwünsche durch die das Projekt begleitende Lehrkraft, Frau Dr. Sabine Zimmermann, am 20.12.2021 entgegennehmen.

Über die äußerst wertschätzenden, persönlich honorierenden Worte durch das Cluster Nanotechnologie, Nanonetz Bayern E. v., welche u. a. und insbesondere die Kreativität der Teilnehmenden zum Ausdruck brachten, haben wir uns sehr gefreut. Hierfür sei ausdrücklich sowie herzlich gedankt.

Dr. Sabine Zimmermann
(Mint-Koordinatorin an der JES)

 

Um den Klimawandel effizient vollziehen zu können, muss unbedingt ein gesellschaftliches Umdenken sowie Umgestalten zu den gegenwärtigen Energieversorgungsmaßnahmen erfolgen, d. h. weg von fossilen Brennstoffen und hin zu regenerativen Energien; darüber sind sich alle einig. Für die erfolgreiche und dringliche Umsetzung benötigen wir vorrangig kreative Köpfe unserer jungen Generation; auch darüber sind sich alle einig. Entwicklungstechnisch gibt es diesbezüglich nämlich noch eine ganze Menge zu leisten …

Um insbesondere unsere naturwissenschaftlich ambitionierten SchülerInnen des diesjährigen Abschlussjahrganges für dieses hochbrisante Thema zu sensibilisieren, luden wir am Donnerstag, dem 09.12.2021, sowie Mittwoch, dem 15.12.2021, jeweils vormittags unseren Kooperationspartner, die IJF Würzburg, an die JES nach Gefrees ein. Als aktives Mitglied im AK Didaktik der IJF war ich natürlich auf die Umsetzung Vorort mehr als gespannt …

Am ersten Projekttag frischten unsere ZehntklässlerInnen zunächst mittels eines Einstiegsvortrags ihr Grundlagenwissen auf bzw. erweiterten dieses, um anschließend eigenständig Experimente zu Photovoltaik, Windenergie, Mechanik, Schaltkreisen, etc. durchzuführen. Danach war agiles Projektmanagement gefragt; die Herausforderung bestand nämlich darin, ein autarkes „Zukunftsdorf“ mittels ausschließlich erneuerbaren Energien als Hausaufgabe im Team zu planen und entsprechend der am zweiten Projekttag in einem Basiscamp festgelegten Regeln sodann zu erbauen. Im Anschluss wurden die ideenreichen „Dorf-Konstrukte“ präsentiert und hinsichtlich ihrer Effizienz diskutiert. Dabei erhielten unsere SchülerInnen einen Einblick in die alltägliche, für uns selbstverständliche und bis dato völlig unproblematische Energieversorgung und die Auswirkungen, welche dieser unkritische Energiekonsum global sowie regional nach sich zieht, wurde transparent. Kontrastiert wurden daher Chancen und gleichermaßen Hindernisse bei der Umstellung der Energieversorgung, wobei unsere SchülerInnen ein Verständnis dafür bekamen, welchen Beitrag Forschung und Entwicklung zur Lösung der Energieproblematik leisten muss, um dem Klimawandel noch rechtzeitig entgegenwirken zu können. Darüber hinaus wurden von dem Expertenteam berufliche Einstiegsmöglichkeiten aufgezeigt.

Es waren, darüber sind wir uns allesamt einig, zwei sehr gewinnbringende Projektvormittage, an denen unsere potentiellen AbsolventInnen durch forschend-entdeckendes Lernen selbstständig Erkenntnisse erwerben konnten, eine der wichtigsten Soft Skills, um im bevorstehenden Berufsleben Planungsumsetzung(smöglichkeit)en erfolgreich mitgestalten zu können.

Ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön ergeht an alle Mitarbeitenden der IJF und insbesondere an dieser Stelle an die Abgesandten, welche zu uns an die JES gereist waren, um unseren SchülerInnen nachhaltig Wissen zu einem nachhaltigen Thema zu vermitteln. Mit großer Neugier sehen wir nun entgegen, was ihr als nächstes Großartiges für uns „zaubern“ werdet …

Dr. Sabine Zimmermann
Mint-Koordinatorin der JES

Märchen haben eine verbindende Kraft! Das haben unsere Fünftklässler am Freitag, den 10. Dezember 2021 erleben dürfen. An diesem besonderen Tag besuchte Herr Ibukun Koussemou, ein weitgereister Schriftsteller, der für den Landkreis Bayreuth als Integrationslotse tätig ist, unsere Schule.

Im Gepäck hatte er viele spannende Märchen aus seiner Heimat Benin und einen Erfahrungsreichtum, den wahrscheinlich nur ein Leben zwischen den Kulturen hervorbringt.

Um Herrn Koussemou willkommen zu heißen, inszenierten die Schüler der Klasse 5b im Rahmen des Deutsch- und Musikunterrichts deutsche Märchen als Schattentheaterspiele. Sechs Teams probten wochenlang, bastelten Figuren, studierten Soundeffekte ein, schrieben und lernten Dialoge auswendig. – Das Spiel der Schüler ergriff die Herzen der Zuschauer und deren Applaus sprach Bände!

Im Anschluss an dieses besondere Erlebnis las Herr Koussemou, übrigens ein echter Prinz, Spross einer königlichen Familie, den Schülern der 5. Klassen Märchen aus seiner Heimat vor und erzählte vom Leben in Afrika. Unvorstellbar, dass sich dort vier Schulkinder einen Tisch teilen müssen. Unvorstellbar, dass viele Kinder dort, anstatt zur Schule zu gehen, Müll sammeln müssen. Unvorstellbar, dass die Schule dort so viel Geld kostet, dass selbst begabte Kinder keine Chance bekommen, eine Schule zu besuchen. In der Wirklichkeit siegt – anders als im Märchen am Ende nicht immer das Gute aber aus diesem Grund lieben wir ja alleMärchen!

Ein Exemplar seines Märchenbuches, das Prinz IbukunKoussemou uns mitbrachte und das den Titel Geschichten und Sprichwörter des Hügellandes trägt, befindet sich in der Schülerbibliothek und kann jederzeit ausgeliehen werden.

Was sich wohl für ein Schatz in dem königlichen Zepter des Prinzen verbirgt? Selbstverständlich durfte man das magische Zepter, das ein aus Holz geschnitztes Chamäleon ziert, nicht öffnen. Wer weiß, welche Geschichte das geworden wäre!

Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag wunderschön wurde!

Dr. Eugenia Thummert