Liebe JES-Familie,

den Link zur Weihnachtsandacht mit unseren Special Guests können Sie in Teams finden!

 

Frohe Weihnachten

18.12.2020
13.12.2020
11.12.2020

Wussten Sie, dass in der benachbarten Stadt Selb zur Eindämmung des Covid-19 Virus eine antivirale Beschichtung für Kunststoffe entwickelt wird, die u. a. Viren eliminieren und dadurch infektiöse Übertragungswege unterbrechen soll? – Ein vielversprechendes Projekt, wie wir meinen, welchem die Nanotechnologie, eine sehr junge Wissenschaft, zugrunde liegt. Die Nanotechnologie beschäftigt sich mit unvorstellbar kleinen Dimensionen; ein Nanometer entspricht der Größenordnung eines Milliardstel Meters (10−9 m) und es gibt mittlerweile kaum einen wirtschaftlichen Bereich, der nicht von der Nanotechnologie profitiert, so z.B. der Maschinenbau, die Medizin-, Elektro- und Umwelttechnik, die Halbleiter-, Textil- sowie Verpackungsindustrie, aber auch die Optik und das Bauwesen – Grund genug, um unsere Schüler*innen der Klasse 9 a mit naturwissenschaftlicher Zweigwahl am 25.11.2020 und 02.12.2020 in diese spannende Wissenschaft „eintauchen“ zu lassen.

Mit einem Einstiegsvortrag der nach Gefrees angereisten Mitarbeiter der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF) Würzburg wurden unsere Schüler*innen zum Thema hingeführt und konnten im Anschluss experimentell die interessante Welt der Nanotechnologie eigenständig entdecken. Für den zweiten Besuch recherchierten die Schüler*innen themenbezogen in Partnerarbeit und stellten ihre Projekte, welche sie visuell auf Plakaten präsentierten, ihren Mitschüler*innen in Kurzvorträgen vor. Das von der Klassenjury als herausragend nominierte Poster mit dem Thema „Vantablack“, welches auch als das schwärzeste Schwarz der Welt bezeichnet wird, von Alina Gebert und Emely Kühn, werden wir für einen Wettbewerb beim NanoNetz Bayern e. V. im Rahmen der Nachwuchsförderung des Clusters Nanotechnologie einreichen, ein kompetentes Nanotechnologie-Netzwerk mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Lehre. Durch weitere Experimente und einer Abschlussphase konnten die erlernten Inhalte gefestigt werden. Frau Dobner von der Bundesagentur für Arbeit wies schließlich noch darauf hin, dass es gerade in unserer oberfränkischen Region im Bereich MINT ein breites Spektrum an innovativen, beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten gibt.

An diesen beiden Vormittagen erhielten unsere Schüler*innen nicht nur einen fundierten Einblick in die Disziplin „Nanotechnologie“, sondern konnten darüber hinaus ihre naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise durch schülerzentrierte Experimente „schärfen“. Besonders toll fanden wir übrigens den Einblick in die Welt der Nanoteilchen durch verschiedene Mikroskope.

Liebe Mitarbeiter*innen der IJF, liebe Frau Dobner von der Bundesagentur für Arbeit, es sei Ihnen/euch allen an dieser Stelle, auch im Namen der Schulfamilie aufrichtig gedankt für dieses erfolgreiche Event sowie übrigens auch und insbesondere für den stets respektvollen, wertschätzenden, völlig unkomplizierten, freundschaftlichen Umgang im gegenseitigen Miteinander.

Dr. Sabine Zimmermann
(Klassenleiterin der (klasse) Klasse 9a)

 

 

07.12.2020

Von Judensternen, Ausgrenzungen und Corona-Leugnern: zum Antisemitismus – Workshop der Jahrgangsstufe 9

„Mein Name ist Dr. Traxler aus Berlin…aber wir können gerne Du sagen. Ich bin dann also der Rüdiger.“ Diese Begrüßung erwartete die Schülerinnen und Schüler in je einer 9. Klasse morgens in der ersten Stunde, die jeweils am 01./02./03.12.2020 an einem Workshop zum Thema Antisemitismus teilnehmen durften. Vorbereitet von den Lehrkräften für Evangelische und Katholische Religionslehre, Pfarrer Thomas Schmidt und Frau Christina Mildner, setzten sich unsere 9. Klassen mit dem durchaus sensiblen und leider auch wieder sehr aktuellen Thema „Antisemitismus“ auseinander. Begleitet wurden die Klassen, welche jeweils an einem Vormittag an diesem Thema arbeiteten, durch die Klassenleitungen Frau Dr. Zimmermann, Herr Schreiber und Frau Hoffmann.

Dr. Traxler vom Verein „Deutsche Gesellschaft e.V.“ kam trotz Corona-Pandemie aus Berlin angereist, um mit den Schülerinnen und Schülern innerhalb des Workshops persönlich von Angesicht zu Angesicht unter den in Bayern und an der JES gültigen Hygienestandards arbeiten zu können. Nach einem Brainstorming mit den Anfangsbuchstaben der Schülernamen verknüpft mit Begriffen zum Antisemitismus, teilten sich die Schüler in Gruppen ein. Diese arbeiteten Plakate und Kurzpräsentationen anhand diverser durch Dr. Traxler gestellten Materialien aus, welche dann am Ende des Workshops präsentiert werden sollten. Die Themenbereiche begannen mit der Situation der Juden im Mittelalter, gingen über die Veränderungen im 19. Jahrhundert hin zu den Denkweisen von Houston Steward Chamberlain und der Ausgrenzung eines jüdischen Schülers Ende der 1930er Jahre und Verfolgung durch den Nationalsozialismus. Eine Gruppe schloss mit dem spannenden Thema des Antisemitismus in unserer Gesellschaft heute ab, in welchem Corona-Leugner, Impfgegner und Deutschrapper eine Rolle spielten. Die Schüler bekamen auf diese Weise einen bleibenden Einblick in das Thema Antisemitismus und dessen Unterschiede bzw. Verknüpfungen zum Rassismus aufgezeigt. Durch gezielte Fragestellungen und Diskussionsanlässe ließ Dr. Traxler den Workshop zu einem gewinnbringenden Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler werden.

Am Ende der jeweiligen Workshoptage überreichten die Klassenleitung stellvertretend für die Klassen und die ganze JES-Familie ein kleines Dankeschön in Form eines persönlichen Dankeschreibens, unterschrieben von den Schülern der Klassen und der Klassenleitung selbst, sowie einer Schachtel Pralinen für die lange Heimfahrt nach Berlin. Ganz herzlichen Dank an Dr. Rüdiger Traxler für sein Engagement!

Stefan Schreiber

Unsere Schulfamilie gratuliert der neuen Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Petra Gampert, sowie der neuen Stellvertreterin, Frau Nicole Grießhammer, zu ihrer Wahl! Beide sind sehr engagierte, überaus erfahrene Elternbeiräte, die sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich in diversen Gremien für unsere Schüler/innen sowie unsere Schule einbringen, worüber wir uns sehr freuen!

Elternbrief