Facettenreiche Ehemalige 

Wenn ich an meine Zeit an der JES denke, dann…

Alexander Herrmann

Alexander Herrmann

Sternekoch

„.. erinnere ich mich besonders an…den Plan - es ging immer um den Plan! Einmal wöchentlich hing dieser am Schwarzen Brett. Nach diesem Plan wurde jede Schulstunde und jede Aktivität ausgerichtet. Ich rede nicht vom Stunden- plan, sondern vom Speiseplan. Immer wenn es Schinkennudeln gab, sind wir förmlich ausgeflippt. Heute noch habe ich den Geschmack, der definitiv zu süßen, aber damals als Highlight empfundenen, Tomatensauce am Gaumen.

Oliver Dietel

Oliver Dietel

1.Bürgermeister von Gefrees

„…eine unheimlich tolle Zeit! Hier habe ich Freundschaften gefunden, die bis heute halten und ich habe in der JES gelernt, anderen zuzuhören, andere Meinungen zu hinterfragen, aber auch sich von besseren Vorschlägen überzeugen zu lassen.
Ich war kein Musterschüler und auch nicht der Fleißigste, aber ich habe in der JES für mein ganzes Leben gelernt.
Als Schülersprecher durfte ich erfahren, dass man mit guten Vorschlägen und Konzepten etwas verändern kann – vielleicht war das damals schon der Einstieg in meinen jetzigen Beruf."

Marc Benker

Marc Benker

1.Bürgermeister von Marktschorgast

"...erinnere ich mich besonders an das „familiäre“ Verhältnis und Miteinander zwischen Schülern, Lehrern sowie den weiteren Mitarbeitern der Schule (z. B. in der Küche, Teestube, Sekretariat usw.). Die christliche Prägung und das damals noch nicht übliche Alleinstellungsmerkmal einer Ganztagesschule haben alle Beteiligten der Schulfamilie auf eine ganz besondere Weise miteinander verbunden und uns Schüler „auf das echte Leben“ vorbereitet. Durch die (zeit-)intensiven und mitunter sehr persönlichen Verbindungen zwischen Schülern und Lehrkräften durften wir in einem wunderbaren Schulumfeld zu Persönlichkeiten heran reifen. Viele persönliche Eigenschaften, z. B. im Umgang mit anderen Menschen, die mir heute zu eigen sind, haben ihren Ursprung in „meiner“ JES und sind ganz wesentlicher Bestandteil meines Erfolgs. Darauf bin ich stolz und für immer sehr dankbar und wünsche noch vielen Generationen, dass auch sie das Rüstzeug mit auf den Weg bekommen, verantwortungsvolle, erfolgreiche, vor allem aber menschliche Persönlichkeiten zu werden“.

Franziska Beck

Franziska Beck

Laboringenieurin an der Hochschule Hof

„... erinnere ich mich besonders an den abwechslungsreichen Unterricht, den guten Draht zu den Lehrer*innen , die schönen Stunden, die wir im JES-Kaffee verbracht haben und vor allem aber an den Schüleraustausch mit Temecula mit allen GAPPíes - einfach unvergesslich“

Nicole Grießhamer

Nicole Grießhamer

Verwaltungsangestellte Geschäftsführerin bei Rudolfstein Alpakas

"...erinnere ich mich besonders an den guten Zusammenhalt zwischen uns Schülern und das familiäre Verhältnis zu den Lehrern."

Normen Eller

Normen Eller

Küchenchef im Severin*s Resort & Spa auf Sylt

"...Unterricht auf Augenhöhe in einem positiven Umfeld, das christliche Werte und gegenseitigen Respekt vorlebt und weitergibt."

Sara Cheikhi

Sara Cheikhi

Zahnmedizinische Fachangestellte

"... erinnere ich mich besonders an den besten Schritt, den ich je in meinem Leben gemacht habe. Es war der erste Grund, warum ich bis jetzt alles geschafft habe. Sie haben mir an der JES die Sprache fast von Null an beigebracht. Bei allem, was ich gebraucht habe, haben mir alle geholfen. Das war des Beste für mich hier in Deutschland, dass ich auf dieser Schule war. Ich bin so dankbar für alles und werde die schöne Zeit an der JES nie vergessen!!

André Müller

André Müller

Data Scientist (BMW)

"... erinnere ich mich besonders an die familiäre Atmosphäre, viel Abwechslung in der Mittagspause und das tolle Verhältnis zu den Lehrern.“

Dr. Markus Friebe

Dr. Markus Friebe

Abteilungsleiter bei Continental im Bereich kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme

"... Bevor ich auf die Realschule kam, haben mich schon immer die Klassenzimmer mit Balkon beeindruckt – wie cool wäre es, in so einem Klassenzimmer mal sitzen zu dürfen. Also ab auf die Realschule. Angekommen in der 7. Klasse musste ich auch gleich meinen Fußballvereins FC Gefrees Bonus bei unserer damaligen Pausenaufsicht (Frau unseres ehemaliges FC Vorstandes) ausnutzen, Sie hatte in einer verweisträchtigen Situation mal beide Augen kräftig zugedrückt.
Die Fächer Mathe, Physik und Informatik machten mich neugierig auf den Bereich Elektrotechnik. Überragend fand ich, dass sich mein damaliger Informatik Lehrer für eines unserer privaten Bastelprojekte „Relaissteuerung einer Lego Eisenbahn mit dem 8-Bit Commodore C64 Heimcomputer“ interessierte und uns bei der Fehlersuche mit Tipps und Tricks zur Seite stand. Vermutlich war das der entscheidende Anstoß für mich, mehr über das Gebiet der Elektrotechnik wissen zu wollen und dementsprechend eine Ausbildung, Berufsoberschule, Studium und Promotion folgte.
Die Fächer Deutsch und Englisch waren immer ein hartes Brot für mich und trotz meiner Bemühungen habe ich mich hier gerade so durchgeschlagen. Im Studium merkte ich jedoch, dass Englisch wichtig ist, da viele Firmen international Tätig sind und hauptsächlich Englisch gesprochen wird. Um die Sprache dann doch noch besser zu beherrschen, schrieb ich meine Diplomarbeit an der University of California in Santa Barbara – natürlich in englischer Sprache. Diese hatte ich dann mit ein paar unglaublich schönen Eindrücken und Erinnerungen in meinem Heimreisegepäck.
Heute suche und fördere ich junge Leute, die mit Begeisterung an technischen Herausforderungen im Bereich kamerabasierte Assistenzsysteme arbeiten möchten, um Autofahrern ein noch sichereres Fahren zu ermöglichen.
An meine Zeit an der JES denke ich immer gerne zurück.“

Petra Gampert

Petra Gampert

Vermessungsbeamtin

"... das vielfältige Angebot der Projekte, die zu meiner Zeit noch Neigungsgruppe hießen. Das JES-Café ist in dieser Zeit unter dem Namen Teestube entstanden, unzählige Mittagspausen habe ich hier sowohl hinter der Theke - bei der Zube- reitung und dem Verkauf von Getränken und Kuchen - und auch als Gast mit den Freundinnen zusammen verbracht..“

Simone Greiner

Simone Greiner

IT-Systemkauffrau, Ausbilderin ServiceCenter Gefrees Noventi Health SE

"... erinnere ich mich daran, dass ich den ganzen Tag mit meinen Freunden verbringen konnte. Das Pausenangebot war beeindruckend und vor allem - was mich bis heute beeindruckt - der Schüleraustausch mit Temecula. Seit 2004 habe ich regelmäßigen Kontakt mit meiner Austausch-Familie und ich würde diese nicht mehr missen wollen. Da man an der Ganztagsschule viel Zeit auch neben dem Unterricht mit anderen Schülern und den Lehrern verbringt, denke ich, lernt man auch Werte, die nicht auf dem Stundenplan stehen, wie „Höflichkeit“ „Kompromissfähigkeit“, „sich an Regeln zu halten“.
Einige der JES-Regeln, wie zum Beispiel Speisesaal Dienst, Andacht, Projekte sind Themen, die positiv prägen. Ich denke sehr gerne an die Zeit zurück, auch wenn die ein oder andere Note bis heute nicht gerechtfertigt war, bin ich froh, meinen Grundstein für meine Zukunft dort gelegt zu haben.“